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Die Art der Beschäftigung von Erwerbstätigen kann in drei Kategorien eingeteilt werden, nämlich in den primären Sektor, bei dem es um die Landwirtschaft geht, in den sekundären Sektor, bei dem es um die Industrie geht und in den tertiären Sektor, der die Dienstleitungen beschreibt.
Je nachdem in welchem Sektor die meisten Erwerbstätigen beschäftigt sind, spricht man entweder von einer Agrargesellschaft, von einer Industriegesellschaft oder von einer Dienstleistungsgesellschaft. In Deutschland arbeitet seit Ende der 1970er Jahre der Großteil der Erwerbstätigen im tertiären Sektor, also kann man in Deutschland von einer Dienstleistungsgesellschaft sprechen.
Zu einem vermehrten Arbeiten im Dienstleitungssektor kommt es meist durch Produktionssteigerungen im ersten und zweiten Sektor. Das bedeutet, dass immer mehr im Agrar- und im Industriesektor produziert werden kann, dass dazu aber immer weniger Menschen und damit Arbeitskräfte benötigt werden. Diese Arbeitskräfte werden dadurch für den Dienstleistungsbereich frei.
Der Vorteil bei den klassischen Berufen in einer Dienstleistungsgesellschaft ist, dass sie nicht so schnell weg rationalisiert werden können wie beispielsweise in der Industrie. Eine typische Dienstleitung sind zum Beispiel alle Pflegeberufe und auf qualifizierte Pfleger kann eine Gesellschaft nicht verzichten. Für Industrieländer gilt zudem, dass industrielle Dienstleistungen sehr wichtig sind. Darunter fallen Berufe im Bereich der Planung und Durchführung von Güterproduktionen und die Verteilung von Gütern sowie ähnliche Aufgaben. Solche Berufe beleiben auch bestehen, wenn im ersten und zweiten Sektor noch stärker rationalisiert wird.
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